H15 - Landprojekt

Selbstbild

Das Projekt möchte einen aktiven Beitrag zur nachbarschaftlichen Entwicklung leisten, unter anderem durch Kultur- und Bildungsangebote sowie durch die Bereitstellung der vorhandenen Ressourcen für die Nachbar*innen und andere Akteure.
Die Region aktiv mitzugestalten heißt für uns auch, Freiräume als Anlauf- und Ausgangspunkt für partizipatorische Projekte zu schaffen, in denen Formen gleichberechtigten und solidarischen Zusammenarbeitens und -wirkens erprobt werden können.
Das H15 ist ein Begegnungsraum von und für unterschiedliche Menschen, die hier leben, Projekte realisieren oder sonst mitwirken. Gegenseitige Unterstützung für individuelle und gemeinsame Visionen sowie gemeinsame Reflexion und Wachstumsprozesse wollen wir fördern.

Was wir erreichen wollen:
Diversität, Gleichberechtigung, Gegenseitigkeit (beim Lernen, Arbeiten, Leben …), Austausch und Kommunikation sowie Kollektivität. Die Individualität wird im Rahmen des Kollektivs gewährleistet und damit auch Selbstbestimmung im eigenen Raum.

Das H15 soll ein Ort für viele sein, das heißt partizipativ, inklusiv und divers. Dafür wollen wir Strukturen aufbauen, die sowohl Gästen als auch (potentiellen) Projektbestreiter*innen den Zugang erleichtern sollen und zwar unabhängig ihrer körperlichen Merkmale, ihres kulturellen Hintergrunds, ihres Alters, ihrer Sexualität und ihrer sozialen Herkunft.
Wir setzen auf Vielfalt und Kreativität und wollen ohne Mehrwert wirtschaften, um sicherzustellen, dass auch Menschen mit geringem Einkommen partizipieren können.

Damit das Projekt auch ein Ort für viele sein kann, sind uns respektvoller Umgang miteinander und faire, offene und möglichst gewaltfreie Kommunikation wichtig.
Die anstehenden Aufgaben sollen auf viele Schultern verteilt werden, wobei Transparenz und hierarchiearme Strukturen sehr wichtig sind.

Wir begreifen uns als Teil der Nachbarschaft, aber auch als Teil der Gesellschaft allgemein, weshalb uns ökologische Nachhaltigkeit am Herzen liegt. Leider sind diesem Ziel oft finanzielle Grenzen gesetzt, doch versuchen wir im möglichen Rahmen umweltbewusst zu agieren.

Um unsere Ziele zu erreichen und uns selbst zu entwickeln, ist es für uns wichtig, mit anderen Projekten, Kultur- und Bildungsschaffenden, Initiativen, den Nachbar*innen im weiteren Sinne und mit Menschen aus der Region, aber auch überregional in Austausch zu treten und ein gutes Netzwerk aufzubauen.

Damit dieses Projekt stabil und nachhaltig wirken kann, haben wir uns entschieden, es zu entprivatisieren und stattdessen kollektiv zu verwalten und die Verantwortung dafür gemeinsam zu tragen.

Leider ist die Umsetzung unserer Ideen und Ziele durch die räumliche Begrenzung des Grundstücks beschränkt. Aber vielleicht können wir ja irgendwann wachsen.